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Die Leistungen

Anwendungsgebiete als konservative Therapie bei beispielsweise orthopädischen und neurologischen Erkrankungen (z.B.):

Achillodynie (Schmerzsyndrom der Achillessehne)

Die Achillodynie ist ein Schmerzsyndrom der Achillessehne, des Ansatzes der Wadenmuskulatur am Fersenbein. Es handelt sich um eine entzündliche Reaktion auf mechanische Schädigung von Sehnengewebe durch Mikrotraumata und damit um eine eher häufige Erkrankung. Die Veränderungen im Gewebe treten in der Regel ca. 2–6 cm oberhalb des Ansatzes am Fersenbein auf.

Arthrose (Gelenkverschleiß)

Als Arthtrose bezeichnet nach einer nichtamtlichen Definition in Deutschland einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt. Ursächlich werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen wie Fehlstellungen der Gelenke oder auch knöcherne Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen.

Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Bursitis ist die Entzündung eines Schleimbeutels. Sie entsteht durch Verletzungen, Infektionen oder durch Dauerreizungen, vor allem am Ellbogen und Kniegelenk. Der Betroffene verspürt ein reibendes, brennendes Gefühl im Bereich der Kniescheibe oder des Ellenbogens. Bei fortgesetzter Belastung können dann starke Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und Ergussbildung auftreten.

Fersensporn

Der Fersensporn ist ein knöcherner Sporn am Fersenbein. Es wird zwischen einem unteren und einem oberen Fersensporn unterschieden. Der untere Fersensporn geht gelegentlich mit einer Entzündung der Plantarsehne an der Fußsohle einher (Plantarsehnenentzündung bzw. Plantarfasziitis). Eine andere knöcherne Veränderung am Fersenbein ist die Haglund-Exostose.

Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)

Die Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische Erkrankung. Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und im Bereich des Rückens, auch Druckschmerzempfindlichkeit sowie Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und viele weitere Beschwerden gekennzeichnet.

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Typisches Erstsymptom sind auftretende Schmerzen oder Missempfindungen, die von der Hand in den gesamten Arm ausstrahlen können und anfangs oftmals nachts auftreten.

Lumbalgie (Hexenschuss)

Als Lumbalgie, Lumbago, Hexenschuss bezeichnet man einen, oft durch eine Bewegung ausgelösten, plötzlichen starken Schmerz in der Lendenwirbelsäule, der mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder vorübergehender, fast völliger Bewegungsunfähigkeit einhergeht. Der Begriff Lumbalgie bezieht sich dabei auf den lokal begrenzten Schmerz, während der auch als Synonym gebrauchte Begriff Lumbago eher das gesamte Symptombild degenerativer Erkrankungen der Lendenwirbelsäule anspricht.

Morton-Neuralgie (Schmerzhafte Fußerkrankung)

Die Morton-Neuralgie ist eine schmerzhafte Erkrankung im Bereich der Füße, ausgehend von einer Kompression der Plantarnerven zwischen den Köpfchen der Mittelfußknochen. In bis zu 16 % der Fälle finden sich auch multiple Morton-Neuralgien am selben Fuß.

Patellofemoral pain Syndrome (Läufer Syndrom)

Zum Patellofemoralen Schmerzsyndrom gehören diejenigen Schmerzen, deren Lokalisation die Kniescheibe und das Patellagleitlager, sowie das Bindegewebe betreffen. Häufig treten die Beschwerden des Patellofemoralen Schmerzsyndroms zum ersten Mal beim Treppensteigen, sportlichen Aktivitäten mit hoher Belastung des Kniegelenks oder beim Bergablaufen auf.

Pubalgie (Schambeinentzündung)

Die Schambeinentzündung oder Pubalgie ist eine schmerzhafte, nicht-infektiöse Erkrankung des vorderen Beckenrings und der umliegenden Strukturen wie Adduktoren, Bauchmuskulatur und Faszien. Bei dieser entzündlichen Erkrankung kann der Schmerz auf die Schambeinfuge und Schambeinäste begrenzt sein oder auf die Leistenregion und Hüften ausstrahlen. In manchen Fällen reichen die Schmerzen bis zu den unteren Bauchmuskeln und der Beckenbodenmuskulatur.

Sehnenruptur (Sehnenriss)

Ein Sehnenriss oder eine Sehnenruptur ist ein Einriss oder eine Zerreißung einer Sehne bei plötzlicher Überbelastung der Sehne oder ruckartiger Kontraktion des zugehörigen Muskels. Meist besteht zuvor eine degenerative Vorschädigung der Sehne. Der Achillessehnenriss ist der häufigste Sehnenriss.

Spondylitis ankylosans (Wirbelentzündung)

Die Spondylitis ankylosans ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Sie gehört zur Gruppe der Erkrankungen der Wirbelsäulengelenke und betrifft vorwiegend die Lenden- und Brustwirbelsäule und die Kreuz-Darmbeingelenke. Außerdem kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges und selten auch anderer Organe kommen.

Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)

Die Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis, auch Peritendinitis oder Paratendinitis) ist eine Entzündung der Sehnenscheiden. Sie äußert sich in starken stechenden oder ziehenden Schmerzen. Sehnenscheidenentzündungen treten vor allem im Bereich des Handgelenks auf, aber z. B. auch im Sprunggelenk-Bereich. Prinzipiell sind sie überall dort möglich, wo Sehnenscheiden existieren.

Triggerpunkte

Triggerpunkte sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein.

Tendinitis (Sehnenentzündung)

Eine Tendinitis ist der medizinische Fachbegriff für eine entzündliche Erkrankung der Sehnen im Rahmen anderer Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Fälschlicherweise werden unter dem Begriff auch häufig Erkrankungen, die durch Überlastung der Sehnen entstehen, verstanden. Neben der symptomatischen Therapie in Form medikamentöser Schmerz- und Entzündungshemmung mit nichtsteroidalen Antirheumatika sowie Schonung steht die Behandlung der Grundkrankheit im Vordergrund.

Cervicobrachialgie (Arm-Schulter-Syndrom)

Von einer Cervicobrachialgie spricht man, wenn von der Halswirbelsäule ausgehende Schmerzen, die in den Arm ausstrahlen, auftreten. Degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule oder segmentale Bewegungsstörungen, beispielsweise nach einem Schleudertrauma gelten als klassische Gründe.

Distorsion (geschlossene Gelenkverletzung)

Eine Verstauchung oder Distorsion ist eine Verletzung eines Bandes oder einer Gelenkkapsel, bei der die Kollagenfasern dieser Strukturen stark überdehnt werden. Betroffene Stellen sind meistens Handgelenk, Fuß oder Knie, am häufigsten tritt eine Verstauchung nach einer gewaltsamen Überdehnung des Sprunggelenks auf.

Epicondylitis radialis humeri (Tennisarm)

Epicondylitis (auch Epikondylopathie; Epikodylose oder Epikondyalgie) ist ein erworbener, schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms, die an den beiden Knochenvorsprüngen oberhalb des Epikondylus am distalen Teil des Oberarmknochens entspringen. Die Erkrankung wird der Gruppe der Enthesiopathien zugeordnet. Epicondylitis radialis humeri (auch Tennisellenbogen; Tennisarm oder Epicondylitis humeri lateralis): am äußeren Epikondylus des Oberarmknochens (Strecker des Handgelenks und der Finger).

Epicondylitis ulnaris humeri (Golfarm)

Epicondylitis (auch Epikondylopathie; Epikodylose oder Epikondyalgie) ist ein erworbener, schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms, die an den beiden Knochenvorsprüngen oberhalb des Epikondylus am distalen Teil des Oberarmknochens entspringen. Die Erkrankung wird der Gruppe der Enthesiopathien zugeordnet. Epicondylitis ulnaris humeri (auch Golferellenbogen, Golferarm oder Epicondylitis humeri medialis): am inneren Epikondylus des Oberarmknochens (Beuger des Handgelenks und der Finger).

Frozen Shoulder (Schultersteife)

Als Frozen Shoulder bezeichnet man eine weitgehende, schmerzbedingte Aufhebung der Beweglichkeit des Schultergelenks. Einer „schmerzhaften Schultersteife“ können die unterschiedlichsten Ursachen zugrunde liegen, der Begriff beschreibt lediglich die klinische Tatsache der schmerzbedingten Aufhebung der Beweglichkeit. Im Gegensatz zur Blockierung besteht diese in allen drei möglichen Bewegungsebenen.

Gefässödem (Wassereinlagerung)

Das Ödem oder die „Wassersucht“ ist eine Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem. Wenn das Gleichgewicht zwischen Filtration einerseits und Resorption sowie Lymphabfluss andererseits zugunsten der Filtration verschoben ist, dann bleibt vermehrt Flüssigkeit im Gewebe. Die Folge ist eine Wasseransammlung im Interstitium, also ein Ödem.

Luxation (Verrenkung)

Eine Luxation oder Verrenkung ist ein vollständiger oder unvollständiger Kontaktverlust gelenkbildender Knochenenden. Eine Luxation stellt grundsätzlich eine schwere Schädigung eines Gelenkes dar. Bei Kindern ist es möglich, dass das Gelenk weit über den normalen Bereich hinaus gedehnt wird. Während traumatische Luxationen (durch Sturz oder plötzliche Überdehnung) meist rasch eingerenkt werden können, erfordern angeborene oder chronische Luxationen eine längere Behandlung.

Lymphödem

Das Lymphödem ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Interstitium (Zwischenzellraum). Es wird durch mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems hervorgerufen. Zugrunde liegt ein chronisch-entzündliches Krankheitsbild, das nicht nur die Extremitäten sondern auch das Gesicht, den Hals, Rumpf und auch die Genitalien betreffen kann.

Muskelruptur (Muskelfaserriss)

Der Muskelfaserriss ist eine Sportverletzung, bei der es nach einer stärkeren Belastung zum Zerreißen von Muskelgewebe kommt. Im Gegensatz zur Muskelzerrung lässt sich eine Strukturveränderung mit Zerstörung von Muskelzellen und eine Einblutung erkennen. Meistens sind Waden- und Oberschenkelmuskulatur betroffen.

Muskelspasmus (Muskelkrämpfe)

Muskelkrämpfe können alle Muskeln des Körpers betreffen. Das sind zum einen die Skelettmuskeln wie die Muskeln in der Wade, dem Rücken, dem Oberschenkel, den Hände und zum anderen die glatten Muskeln, sowie die Muskulatur des Verdauungstrakts. Ein Muskelkrampf ist eine ungewollte Anspannung der Muskulatur die normalerweise durch Austrocknung, exzessive Muskelbeanspruchung oder einem Mangel an notwendigen Elektrolyten ausgelöst wird.

Morbus Osgood Schlatter

Morbus Osgood-Schlatter ist eine schmerzhafte Reizung der Insertion (Ansatz) der Patellasehne (Kniescheibensehne) am vorderen Schienbein. Dabei können sich Knochenstücke aus dem Schienbein lösen und absterben (Nekrose). Die Erkrankung wird deshalb zu den nicht infektionsbedingten Osteonekrosen gerechnet.

Plantarfasziitis

Plantarfasziitis ist eine Erkrankung der Aponeurosis plantaris, die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht. Zahlreiche Methoden werden zur Behandlung eingesetzt. Sie reichen von Tapeverbänden und orthopädischen Einlagen über Injektion und Radiotherapie bis zu operativen Maßnahmen.

Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische, d. h. mehr als 6 Wochen anhaltende, meist an beiden Körperhälften gleichzeitig auftretende Gelenkentzündung (Arthritis = Gelenkentzündung). Früher wurde sie auch chronische Polyarthritis genannt (poly = viel), da die Entzündung mehr als 3 Gelenke gleichzeitig betrifft. Die Entzündung zerstört im Laufe der Zeit die Gelenke und schränkt ihre Beweglichkeit ein.

Spastizität (erhöhte Eigenspannung der Skelettmuskulatur)

Spastizität ist eine nicht kontrollierbare Muskelverkrampfung im Arm oder Bein, die Schmerzen verursachen kann und die normale Bewegung behindert. Es ist eine typische Reaktion nach Läsionen des Zentralnervensystems, wie z. B. nach einem Schlaganfall. Es fehlen im Rückenmark Nervenverbindungen vom Gehirn, das Rückenmark verselbstständigt sich und aktiviert die Muskeln ohne Ansteuerungsimpulse des Gehirns. Spastik geht meist mit zusätzlicher Schwäche einher.

und weitere konservative Therapien

IGeL Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen*):

Stoßwellen fokussiert
Stoßwellen radial
Magnetfeldtherapie
Vibrationstherapie
Lasertherapie
Kryotherapie
Manuelle Elektrotherapie
Tiefenwärmetherapie

* gehören nicht zum Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung